Symptome der Anonymen Unterverdiener®

  1. Zeitindifferenz - Wir verschieben, was zu erledigen ist und nutzen unsere Zeit nicht, um unsere Vision und unsere eigenen Ziele zu erreichen.
  2. Ideenabwehr - Wir lehnen Ideen, die unser Leben oder unsere Karriere bereichern oder unsere Profitabilität erhöhen könnten, zwanghaft ab.
  3. Zwanghafter Drang, sich zu beweisen - Auch wenn wir unsere berufliche Kompetenz schon bewiesen haben, sind wir getrieben, unseren Wert immer wieder neu zu beweisen.
  4. Hängen an nutzlosem Besitz - Wir halten an nutzlosem Besitz, der uns nicht mehr dienlich ist, fest - wie kaputten Geräten oder abgetragener Kleidung.
  5. Anstrengung/Erschöpfung - Gewohnheitsmäßig überarbeiten wir uns, erschöpfen, dann ‘unterarbeiten’ wir oder hören gänzlich auf zu arbeiten.
  6. Verschenken unserer Zeit - Zwanghaft bieten wir uns für verschiedene ehrenamtliche Tätigkeiten an oder verschenken unsere Dienste ohne klaren Nutzen.
  7. Unterschätzen und zu geringe Preise - Wir unterschätzen unsere Fähigkeiten und Leistungen, und haben Angst, nach Vergütungserhöhungen zu fragen, oder nach dem, was der Markt trägt.
  8. Isolation - Wir arbeiten alleine, auch wenn es uns besser täte, Kollegen, Partner oder Angestellte zu haben.
  9. Körperliche Beschwerden - Manchmal, aus Angst größer oder sichtbar/bloßgestellt zu sein, haben wir körperliche Beschwerden.
  10. Unpassende Schuld oder Scham - Wir fühlen uns unwohl, wenn wir einfordern oder erhalten, was wir brauchen oder uns zusteht.
  11. Kein Follow-Up - Wir machen kein Follow-Up bei Gelegenheiten, Angeboten oder Jobs, die profitabel sein könnten. Wir beginnen viele Projekte und Aufgaben und beenden sie oft nicht.
  12. Stabilitäts-Langeweile - wir schaffen unnötige Konflikte mit Kollegen, Vorgesetzten und Klienten, und kreieren somit Probleme, die finanzielle Nöte auslösen können.

Hinweis: Der Text ist noch nicht durch ein deutschsprachiges UA-Literaturkomitee bestätigt. Verschiedene Versionen sind in den Meetings zur Zeit im Umlauf.